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Fachbeitrag

Cyberversicherung für Krankenhäuser – was Policen wirklich leisten müssen

Krankenhäuser sind als kritische Infrastruktur ein primäres Ziel für Cyber-Angriffe. Cyber-Versicherungen sind deshalb Standard – die Qualität der Policen ist aber sehr unterschiedlich. Viele Deckungsinhalte sind zu eng formuliert, Obliegenheiten unrealistisch, Sublimits zu niedrig.

Stand: · Autor: Stefan Kramer

Kurzantwort

Eine belastbare Cyberversicherung für Krankenhäuser deckt Eigen- und Drittschäden aus Cyber-Vorfällen ab, beinhaltet realistische Obliegenheiten, ausreichende Sublimits für Betriebsunterbrechung und forensische Analyse und berücksichtigt die Schnittstellen zu Haftpflicht, D&O und Vertrauensschadenversicherung.

Warum Standard-Policen nicht ausreichen

Cyber-Risiken im Krankenhaus sind nicht mit einem Handwerksbetrieb vergleichbar. Patientendaten, regulatorische Anforderungen und die Versorgungspflicht machen das Risikoprofil spezifisch – und damit auch die Anforderungen an die Deckung.

Typische Schwachstellen in Cyber-Policen

Wir sehen in der Prüfung regelmäßig dieselben Defizite.

  • Zu enge Definition des versicherten Cyber-Ereignisses
  • Unrealistische Obliegenheiten zur IT-Sicherheit
  • Niedrige Sublimits für Betriebsunterbrechung
  • Fehlende Deckung für Bußgelder, soweit versicherbar
  • Unklare Schnittstellen zu D&O, Haftpflicht und Vertrauensschaden

Was eine gute Cyber-Police ausmacht

Eine tragfähige Cyber-Police bildet das spezifische Risikoprofil des Krankenhauses ab, enthält operativ erfüllbare Obliegenheiten und ist mit den übrigen Haftpflicht- und Vermögensschaden-Deckungen sauber abgestimmt.

Nächster Schritt

Ob Ihre aktuelle Cyber-Absicherung im Ernstfall trägt, lässt sich strukturiert prüfen. Ein kurzes Erstgespräch genügt als Einstieg.

Weiterführendes Gespräch?

Wir ordnen den Inhalt gerne gemeinsam auf Ihre konkrete Situation ein, vertraulich und ohne Verpflichtung.