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Fachbeitrag

Typische Doppelversicherungen in gewachsenen Portfolios

Doppelversicherungen sind einer der häufigsten Befunde in unabhängigen Portfolio-Prüfungen. Sie entstehen schleichend: durch mehrere Ansprechpartner, Beteiligungen, alte Verträge, die neben neuen laufen, oder Rahmenverträge auf Konzernebene, deren Reichweite nicht jedem Standort bewusst ist.

Stand: · Autor: Stefan Kramer

Kurzantwort

Doppelversicherungen entstehen in gewachsenen Portfolios meist durch parallele Makler, Konzernbeteiligungen, alte Verträge und ungenau abgegrenzte Sparten. Sie werden durch eine strukturierte Bestandsaufnahme und systematischen Deckungsabgleich sichtbar und lassen sich anschließend gezielt auflösen.

Wie Doppelversicherungen entstehen

Portfolios wachsen selten am Reißbrett. Standorte werden ausgegliedert, Gesellschaften erworben, Makler wechseln. Was übrigbleibt, ist ein Geflecht aus Verträgen, in dem manche Risiken doppelt, dreifach oder gar nicht abgesichert sind.

Typische Muster

In der Praxis zeigen sich immer wieder dieselben Strukturen.

  • Haftpflicht-Mehrfachabsicherung bei Tochtergesellschaften
  • Parallele Sach-Versicherungen auf Immobilien mit unklarer Priorität
  • Überschneidende Transport- und Betriebshaftpflicht
  • Rahmenverträge auf Konzernebene ohne Berücksichtigung der Einzelverträge
  • Altverträge, die nach einem Maklerwechsel nicht sauber stillgelegt wurden

Warum die saubere Auflösung Arbeit macht

Doppelversicherungen lassen sich nicht einfach kündigen. Risikolage, Prioritätsregeln und Einzelverträge müssen im Kontext bewertet werden, bevor gezielt gekürzt oder zusammengelegt werden kann. Genau das ist der Punkt, an dem eine unabhängige Analyse Wert schafft.

Nächster Schritt

Wenn Sie den Verdacht haben, dass Ihr Portfolio nicht mehr sauber strukturiert ist, klären wir im Erstgespräch, ob eine Prüfung sinnvoll ist.

Weiterführendes Gespräch?

Wir ordnen den Inhalt gerne gemeinsam auf Ihre konkrete Situation ein – vertraulich und ohne Verpflichtung.